Auftakt zur Trilogie „Perfekte Backtechnik“

„Ohne Müller ist nichts gebacken“

Das wurde einmal mehr deutlich, beim Besuch der Landfrauen-Gruppe in der letzten und einzigen Getreidemühle im Remstal, der Hegnacher Mühle. Seit 1874 wird hier natürlich und nachhaltig verschiedenes Getreide handwerklich verarbeitet, das ausschließlich aus den Feldern der Umgebung stammt. Schon immer angetrieben durch Wasserkraft der Rems und heutzutage durch zweiumweltfreundlich erzeugten Strom von zwei Turbinen – und von einer engagierten Müllermeister-Familie. Bei ihrem anschaulich geführten Mühlenrundgang bekam die interessierte Gruppe viel Wissenswertes zu den einzelnen Produktionsabläufen vermittelt – vom einzelnen Getreidekorn, seiner detailreichen Reinigung bis zu verschiedenen Vermahlungsprozessen, um qualitätvolles Mehl zu erhalten. Die Bedeutung der unterschiedlichen Typenzahl und was Vollkornschrote und dunkle Mehlsorten so wertvoll macht, war auch ein wichtiges Thema. „Je dunkler das Mehl, desto frischer bleibt das Brot“, war eine der Botschaften, die Müllermeister Ulrich Stietz den Landfrauen mit auf den Weg gab.